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Nachgefragt bei ...

Emil Sayfutdinov

Hallo Emil, du bist ja schon das zweite

Mal in Landshut zu Gast. Wie fühlst du

dich auf der Bahn und wie kommst du

mit ihr zurecht?

Ich fühle mich ausgezeichnet. Heute ist

ein neues Rennen, und ich werde mein

bestes für unsere Mannschaft geben.

Die ganze Speedwaywelt hat spekuliert,

daß du am 09.05. ins Esbjerg beim SBPC

an den Start gehen wirst. Nun hast du

dich doch für LA entschieden. Manche

munkeln, daß du dich beim SWC auf die

Bahnverhältnisse für den SEC Lauf ein-

stellen wolltest, um so das richtige Set-

up zu finden?

Es geht nicht ums Set-up. Es war eine

ganz bewußte Entscheidung, schließlich

ist der SWC ein offizielles Prädikat, dem

ich den Vorzug gegeben habe, um unse-

re Mannschaft zu unterstützen. Unser

Ziel ist es, weiterzukommen, und dafür

möchte ich meinen Beitrag leisten.

Dann waren das also rein patriotische

Gründe?

Ja, patriotische Gründe.

Gerade die jungen Fahrer wie du selbst,

Darcy Ward, Patrick Dudek, Michael Jep-

sen Jensen, Bartosz Smarzlik, um hier

nur einige zu nennen, scheinen langsam

aber sicher die alte Garde abzulösen. Da-

mit hält auch ein frischer Wind in den

Speedwayzirkus Einzug.

Wie kann man diesen Schwung mitneh-

men, um auch wieder grossflächig junge

Leute für diesen tollen Sport zu begeis-

tern?

So eine „junge Garde“ ist das eine. Ich

denke aber, daß man im Prinzip ganz

unten anfangen muss. Man braucht so

etwas wie „Speedwayschulen“ für Kin-

der, wo sie sich mit ihrem Sport befas-

sen können. Dort müssen sie auch die

entsprechenden technischen Voraus-

setzungen und sonstige Unterstützung

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